Bio-Essig

Schon im antiken Ägypten wussten die Menschen, wie man Essig macht: Man lässt einfach ein alkoholhaltiges Getränk unbedeckt einige Zeit stehen. Wir wissen heute, dass aus der Luft Essigsäurebakterien in die Flüssigkeit eindringen und den Alkohol zu Essigsäure vergären. Die Menschen damals nutzten den Essig wie wir: Sie säuerten Speisen und machten damit Fleisch und Gemüse haltbar.
Von den Babyloniern ist bekannt, dass sie bereits 5 000 Jahre v. Chr. Dattelessig als Arzneimittel verwendeten: Essigumschläge bei Ohrenschmerzen, Insektenstichen und Schlangenbissen, aber auch Essig als Getränk gegen Fieber und zur Darmreinigung. Die römischen Legionäre tranken täglich mit Wasser verdünnten Weinessig gegen den Durst.
Die Kunst, Essig durch Kräuter einen besonderen Wohlgeschmack zu verleihen, wurde besonders im Mittelalter gepflegt – und man schätzt sie heute noch.
Bio-Essig wird grundsätzlich nur aus Bio-Wein und Bio-Apfelmost hergestellt. In Bio-Essig eingelegtes Bio-Gemüse ergibt köstliches Essiggemüse, z. B. Essiggurken oder sauer eingelegte Paprikastreifen.







