Bio-Geflügel

Der Hahn heißt auf Lateinisch "gallus". Der Gleichklang mit dem Namen der Gallier führte dazu, dass der Hahn zum Wahrzeichen Frankreichs wurde.
Der Hahn auf dem Hausdach gilt als Zeichen der Wachsamkeit, der "rote Hahn" ist Symbol für das Gegenteil: für das Feuer auf dem Dach.
In der biologischen Tierhaltung spielen neben Hühnern vor allem Enten, Gänse und Truthühner (Puten) eine Rolle. Enten sind vor allem dem Bio-Gärtner willkommen. Ihre Leibspeise sind Nacktschnecken, die der Gärtner gar nicht gern an seinem Gemüse sieht.
Selbstverständlich hält der Biobauer all sein Geflügel im Freien. Das ist aber nicht immer ganz einfach. Hühnervögel z. B. ordnen sich in Familienverbände ein, in denen eine genaue Hackordnung herrscht. Zu viele Tiere im Auslauf führen zu sozialen Problemen!
Bei ungeschütztem freien Auslauf bleiben Hühner aus Angst vor Greifvögeln immer in der Nähe des Stalles. Sie brauchen also unbedingt Schutz durch Gebüsch und durch Bäume. Auch brauchen sie einen überdachten Scharrraum und eine Sandbademöglichkeit. Legehennen können in gut geschützten Nestern ihre Eier legen.







