Bio-Schweine

Bio-Schwein im Freigehege

In "Asterix auf Korsika" (Band 20) wundert sich Obelix über die Schweine dort: Sind es nun "verwilderte Hausschweine" oder "gezähmte Wildschweine", die so gut schmecken? Fest steht: Auf der Insel laufen die Schweine zumeist unbeaufsichtigt frei herum, fressen Maroni, Eicheln, kleine Tiere, duftende Kräuter, Wurzeln, Knollen, Fallobst – und "würzen sich so von innen". Nachts kehren sie in ihren einfachen Steinverschlag zurück – oder auch nicht. Erstaunlicherweise sind diese Schweine sehr reinlich.

Die Biobauern ermöglichen ihren Schweinen ein ähnliches Lebensgefühl. Die Schweine haben Auslauf und suchen sich Wurzeln, Knollen, kleine Tiere, grüne Pflanzen, Früchte und Samen. Zusätzlich werden sie bei Bedarf mit Mais, Silofutter, Hackfrüchten sowie Gemüse- und Obstresten gefüttert. Abends können sie in einen Stall zurückkehren und liegen dort auf Stroh. Der Stall ist meist schräg angelegt und gut belüftet. Die Schweine halten den oberen Stallbereich sauber und legen ihren Kot im unteren Bereich ab. Dieser rutscht durch ein Gitter in den Mistgang unter dem Stall ab.

Wenn es kalt wird, kuscheln sich die Schweine in der Nacht aneinander, manchmal sogar übereinander!

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