Biologisch-dynamischer Landbau

Kannst du dir vorstellen, dass der Mond in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielt? Nun, bei über 600 Lebewesen ist ein Zusammenhang zwischen Mond und Verhalten wissenschaftlich nachgewiesen. Es gibt Eintagsfliegen, die sich monatelang als Larve entwickeln. Sie schlüpfen aber nur in einer Vollmondnacht. Woher wissen die Larven, wann es Vollmond ist?
Warum soll der Mond nicht auch auf Pflanzen wirken? So sind z. B. Karotten besonders ertragreich und lagerfähig, wenn man sie bei Vollmond aussät. Erdäpfeln bekommt der Vollmond jedoch gar nicht, sie müssen bei Neumond in den Boden gelegt werden – lehrte einst Rudolf Steiner, der Begründer des biologisch-dynamischen Landbaus (siehe Bild rechts).
Dabei wird nicht nur auf Bodenfruchtbarkeit und auf artgerechte Tierhaltung geachtet, sondern auch auf die Rhythmen der Natur und der Gestirne. Alle Arbeitsvorgänge müssen zum richtigen Zeitpunkt geschehen. Diesen zu bestimmen, ist die Kunst des biologisch-dynamisch wirtschaftenden Bauern.
Darüber hinaus setzen diese Biobauern auch spezielle Präparate ein, die sie in winzigen Mengen dem Boden zusetzen. Sie fördern das Bodenleben und unterstützen so die Qualität der Pflanzen.







