Organisch-biologischer Landbau

Auch du willst gesund essen! Dann wirst du vermutlich darauf achten, dass deine Eltern Bio-Lebensmittel kaufen. Wenn "Bio" auf dem Produkt steht, stammt es oft aus einem Bauernhof mit "organisch-biologischem Landbau". Das ist eine bestimmte Methode in der Landwirtschaft, die um 1950 von Hans und Maria Müller entwickelt wurde.
Beim organisch-biologischen Landbau wird besonders auf richtige Düngung, schonende Bodenbearbeitung und Kompostierung geachtet. Denn die Bodenfruchtbarkeit ist entscheidend. Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde Pflanzen, die dann widerstandsfähig gegen Schädlinge sind. Gesunde Pflanzen als Nahrung für die Tiere führen zu gesunden Tieren. Gesunde Pflanzen und gesunde Tiere, die sich wohl fühlen, sind gesunde Lebensmittel für die Menschen.
Zur gesunden Nahrung gehört auch, dass sie möglichst keine Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln enthält. Deshalb verzichten die Biobauern auf chemisch-synthetische Pestizide. Weil aber trotz aller Vorsicht immer wieder Schädlinge auftauchen, fördern die Biobäuerinnen und Biobauern die Nützlinge. So fressen z. B. Singvögel zahlreiche schädliche Insekten.







